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So arbeiten die Suchmaschinen
 Wenn
eine Suchmaschine eine Website besucht, ignoriert sie deren äussere Präsentation.
Sie zielt sogleich auf das Grundgerüst einer Seite ab und untersucht dessen
Substanz. Das heisst, die Suchmaschine interessiert sich für die HTML-
oder Source Codes einer Website. Will ein User die Optik einer Suchmaschine
einnehmen und die erwähnten Codes sehen, so öffnet er auf dem Browser
irgendeine Website. Als Netscape-Benutzer klickt man auf "Ansicht",
dann auf "Page Souce". Als Benutzer von Internet Explorer klickt man
auf "Ansicht" und schliesslich "Source". Dadurch wird das
Gerüst einer Seite sichtbar. Es nennt sich "Source Code".
Wenn eine Suchmaschine auf eine Website gelangt, untersucht
sie also diese HTML- oder Source Codes. Alles, was die Maschine im oberen Teil
des Gerüstes findet, erachtet sie als wichtiger als die Informationen im
unteren Teil. Die oberste Sektion einer Seite, "head" genannt, ist
daher von grosser Relevanz. Die "head"-Sektion beinhaltet die sogenannten
"title tags" und die "META tags". Das sind zwei Kategorien,
die von den meisten Suchmaschinen aufgespürt werden. Allerdings wurden
die einst sehr wichtigen "META tags" so sehr missbraucht, dass sie
von vielen Suchmaschinen mittlerweile ignoriert werden. Die Kernaussage einer
Website, die "keywords" bezw. die "key phrases" (kombinierte
Suchbegriffe), müssen daher zuoberst platziert werden. Sie stehen am Anfang
der "keyword-containing tags" und ebenso zu Beginn des "body
text".
Suchmaschinen bewerten zudem viele weitere Faktoren in
Bezug auf die Relevanz einer Website: So untersuchen sie etwa das "keyword
weight" (Berechnung vom Verhältnis des Key-Wortes zum Rest der Seite).
Sie messen die Frequenz des Key-Wortes, die Nähe der Seite zum root directory,
ihre Link-Popularität und so weiter. Über
die Frage, wie man Websites im Bezug auf diese Bemessungen optimieren kann, werden
dicke Bücher geschrieben und komplexe Seminare abgehalten (siehe www.searchengineworld.com)
- sie zu erläutern, würde den Rahmen dieser Seite sprengen.
Einfächer lässt sich hier indes erklären,
was man bei der Platzierung von Key-Wörtern bedenken muss:
- Jede Suchmaschine arbeitet nach einem anderen Bewertungs-Algorithmus. Die
Maschinen bewerten eine Website also in unterschiedlicher Weise und bestimmen
ihre Relevanz für die Ranglisten verschieden. Ein Erfolgrezept für die
eine Suchmaschine kann daher bei einer anderen völlig nutzlos sein.
- Suchmaschinen mögen es simpel. Vermeidet oder vermindert man Techniken
wie Frames, JavaScript, dynamische und grafik-intensive Seiten, dann erzielt man
im Positioning die grösseren Erfolge.
- Da die Maschinen auf Einfachheit reagieren, arbeiten Profis beim Positioning
zurückhaltend. Sie starten mit wenigen Massnahmen, gehen langsam und sorgsam
vor. Wendet man hingegen alle Techniken gleichzeitig an, gewinnt man nicht mehr,
sondern verliert möglicherweise alles. Feste Gesetze und Regeln gibt es beim
Positioning nicht. Profis arbeiten aufgrund von Erfahrung und Intuition. Wer mit
den Key-Wörtern übertreibt, riskiert, von den Suchmaschinen als "Spammer"
vom Index ausgeschlossen zu werden.
- In den meisten Fällen gelingt es nicht, eine "page" der Website
mit mehr als zwei "key sphrases" (kombinierten Suchbegriffen) zu optimieren.
Es lohnt sich daher, an wenigen "key phrases" zu feilen, bis sich deren
Erfolg einstellt. Gewisse Suchmaschinen wie beispielsweise google.com oder altavista.com
benötigen für das Erkennen von Änderungen bis zu zwei Monaten,
da sie ihre Indizes bloss einmal monatlich erneuern.
- Suchmaschinen werden permanent verbessert und verfeinert. Daher ändern
sie ständig ihre Methoden. Damit schützen sie sich zudem vor Missbrauch.
Massnahmen und Tricks, die heute im Positioning erfolgreich waren, können
morgen bereits nutzlos sein. Professionelles Positioning unterliegt folglich einem
permanenten Wandel und erfordert regelmässige Updates.
Eien anschauliche Erklärung wie Suchroboter funktionieren finden Sie auch
unter www.revilod1.de
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